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Darstellung einer Spülbohrung - Quelle: Firma CR Clemens Reuschenbach

Großbohrung in Schönenberg

Stadtwerke Lohmar: Großbohrung in Schönenberg - Quelle: Ingenieurbüro Bieske und Partner

Stadtwerke Lohmar: Großbohrung in Schönenberg - Quelle: Ingenieurbüro Bieske und Partner

01.09.2017

Stadtwerke Lohmar: Großbohrung in Schönenberg

Mit einem Leitungsnetz von 280 km versorgen die Stadtwerke Lohmar ca. 15.000 Haushalte in Lohmar und Troisdorf-Altenrath mit Trinkwasser. Rund 1 Mio. € werden hier jährlich in die Erhaltung des Versorgungsnetzes investiert. Dadurch wird nicht nur eine Verringerung des Reparaturaufwands und der Wasserverluste erreicht, sondern gleichermaßen in die Verbesserung der Versorgungssicherheit aller Stadtwerke-Kunden investiert.

Im Juni 2017 starteten die Stadtwerke eine Großbaumaßnahme zur Erneuerung einer Trinkwasserleitung. Mit einer Gesamtlänge von ca. 1.200 m, verläuft die Leitung vom Ortsteil Schönenberg bis zum Rosaueler Weg an der B484 und quert dabei die Agger und die Bundesstraße 484 bis Rosauel.

„Mit einem Investitionsvolumen von ca. 1 Mio. € ist diese Maßnahme wirtschaftlich, durch die hohe Ingenieurqualität aber auch technisch ein herausragendes Projekt für die Stadtwerke Lohmar, die hier erneut in eine dauerhaft sichere Trinkwasserversorgung investieren“, so Michael Hildebrand, Geschäftsführer der Stadtwerke Lohmar.

Aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes ist in der Umgebung sensibler Ökosysteme eine grabenlose Rohrverlegung Pflicht. Dabei sind im Bereich der Agger ca. 450 m Strecke mit Felsgestein und einem Höhenunterschied von rund 70 m zu überwinden.  Dieser Herausforderung stellten sich die Stadtwerke Lohmar mit der technischen Unterstützung des Ingenieur-Büros Bieske und Partner aus Lohmar und der bauausführenden Firma Meißner, Hoch,- Tief- und Straßenbau GmbH aus Troisdorf.

Für detaillierte Erkenntnisse zur Bodenbeschaffenheit in diesem Leitungsabschnitt, wurden bereits 2016 sogenannte Erkundungsbohrungen durchgeführt und anschließend in einem Baugrundlabor in Form eines Baugrundgutachtens ausgewertet.

Die Verlegung der Stahlleitung (DN 200) erfolgt mittels eines Horizontalspülbohrverfahrens (Richtbohrtechnik für Horizontalbohrungen / englisch „Horizontal Directional Drilling“, HDD). Hier wurde zunächst eine Pilotbohrung durchgeführt, die derzeit durch Aufweitbohrungen auf den zum späteren Rohreinzug erforderlichen Querschnitt erweitert wird. Der Einzug des Stahlrohres soll am Donnerstag, den 31.08.2017 erfolgen. Dann wird der geschweißte Rohrstrang in die erstellte Bohrung eingezogen.

Der Abschluss der Maßnahme wird für Ende September erwartet.